Auch wenn man per Internet schneller und direkter mit anderen kommunizieren kann, heißt das noch lange nicht, dass man jegliche Umgangsformen beiseite lassen könnte. Gerade in der Geschäftskommunikation finde ich den richtigen Umgangston wichtig! Denn ja: auch in der geschriebenen Sprache gibt es einen Tonfall.
Ungefragtes Duzen in Geschäftskommunikation
Man mag mich für altmodisch halten, aber mir stößt es auf, von Unbekannten in meinem Agenturblog oder in Anfragen per Mail ungefragt plump drauf los geduzt zu werden. Vor allem, wenn ich selbst in meinem Postings die allgemeine Leserschaft immer mit Sie anspreche. Schließlich wird hier geschäftlich kommuniziert.
Duzt mich jemand auf Facebook oder Twitter, tut dies aber in einem höflichen Ton oder verbindet es mit einem Dankeschön für die von mir erhaltene Hilfe, duze ich gern zurück.
Ich-will-Mentalität
Besonders stößt es mir aber auf, wenn ich zum wiederholten Mal anbiete, EinladungsNOMINIERUNGEN für Google Wave zu verschenken, und sich manche (v.a. mir unbekannte) Leute nur mit einem grußlosen „ich will!“ melden. Andere machen sich nicht mal die Mühe, das dazugehörige, wirklich kurze Blogpost zu lesen, sondern beschweren sich auf meine Meldung über die stante pede verschickte Nominierung hin sofort, dass die Einladung noch nicht da sei, und wollen gleich noch eine.
So etwas ärgert mich gewaltig! Und auch auf andere Leser solcher Kommentare macht das keinen guten Eindruck! Wer so postet, hat von Onlinereputation nicht viel begriffen…
Gute Beispiele
Zum Glück gibt es auch andere, die höflich mit einem umgehen und sich v.a. darüber im Klaren sind, dass ich hier keine Dauergratisberatung anbieten kann. Leute, die sich bedanken, wenn ihnen ein Blogpost, das eBook oder meine Antwort auf ihre Rückfrage geholfen hat. Manche hinterlassen mir dafür sogar eine gute Rezension auf meiner Fanseite.
All diesen Lesern möchte ich an dieser Stelle auch einmal Danke sagen!








Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, muss allerdings auch zugeben, dass mir das auch schon mal passiert…
Das hat nichts mit Altmodisch oder Konservativ zu tun, sondern eine Form des Respekts…
Sollte ich mich mal in der Anrede oder Form vergriffen haben, möchte ich mich hiermit in aller Form dafür entschuldigen…
mit freundlichen Grüssen
Das Du-Sie-Problem treibt mich schon länger um in meinem DaWanda-Shop. Denn DaWanda hat vor einiger Zeit die offizielle Anrede auf „Du“ umgestellt und dies auch so auf der Webseite veröffentlicht. So ganz behaglich ist mir damit nicht, denn nach meinem Gefühl wissen das nicht alle Kunden, und manche wollen es vielleicht auf einfach nicht.
Ich entscheide immer ein wenig aus dem Bauch raus, ob ich meine Kunden (die ich i.d.R. zuerst anspreche) duze oder sieze. Ob ich damit schon ungebeten Leute geduzt habe weiß ich nicht; umgekehrt haben mir aber angesiezte schon milde lächelnd mitgeteilt, dass „wir hier doch alle Du sagen“.
Insgesamt ist es nicht nur eine Frage des Respekts; umgekehrt will man nämlich auch nicht als altbacken etiketteverkrampft rüberkommen, zumal im Aufbau von Kundenbeziehungen in unserer jugendlichen Spaßgesellschaft.
Abgesehen davon bin ich hierher gesurft, um ein dickes Danke für die facebook-fanpage-Anleitung loszuwerden; die hat mir sehr geholfen und das e-book werde ich mir auch noch zu Gemüte führen. Ich bin gewiss nicht unbeholfen, was Computer-Anwendungen betrifft, doch facebook ist etwas, was sich einer intuitiven Bedienung weitestgehend verweigert. Da ist Ihre Anleitung eine große Hilfe.