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Eine interessante Frage erreichte mich dieser Tage wieder per Blogkommentar: Wie kann man aus dem Feed auf der Startseite ausgeblendete Anwendungs-Meldungen wieder zurückholen?

Die Antwort kostete mich einige Recherche, da in der Frage ein paar falsche Fährten enthalten waren. :-)

Falsche Fährte 1

Das Wort „blockiert“ erinnerte mich zunächst an die neue Privatsphären-Abteilung für „Anwendungen und Webseiten“ und deren Unterabteilung „Blockierte Anwendungen“:

Hier kann man Anwendungen, die man blockiert hat, wieder ent-blocken. Das war aber mit Davids Frage nicht gemeint gewesen.

Falsche Fährte 2

Der nächste Stolperstein in der Frage war der Hinweis auf die Live-Meldungen. Am Ende eines jeden Feeds, den man auf der Startseite anzeigen kann, steht unten rechts im hellblauen Balken der Link „Einstellungen bearbeiten“. Klickt man im Feed „Live-Meldungen“ darauf, gelangt man jedoch nur zu einer Liste der ausgeblendeten Freunde, nicht zu der der ausgeblendeten Anwendungen.

Die Lösung

Des Rätsels Lösung: aus unerfindlichen Gründen zeigt Facebook die ausgeblendeten Anwendungen nur dann an, wenn man zuerst von „Live-Meldungen“ auf  „Neuigkeiten anzeigen“ wechselt und dann „Einstellungen bearbeiten“ anklickt. Dann erst kann man zwischen ausgeblendeten Freunden, Seiten und Anwendungen wählen:

Über „Zu den Neuigkeiten hinzufügen“ blendet man Meldungen der jeweiligen Anwendung wieder in die Startseiten-Feeds ein. Die Verwendung des Wortes „Neuigkeiten“ ist hier missverständlich, da damit nicht nur der Neuigkeiten-Feed allein gemeint ist. Die Meldungen erscheinen dann auch wieder im Live-Feed.

Das war eine harte Nuss, David! :-) Aber ich bin immer dankbar für solche Fragen, weil sie aufzeigen, wo es in der Praxis hapert. Also bitte fleißig weiter kommentieren! :-)

Immer wieder fällt mir auf, dass viele Facebook-Nutzer nicht wissen, wie man richtig kommentiert, da ihnen die Struktur von Facebook nicht ersichtlich ist. Postet man einen Beitrag, posten sie daraufhin einen neuen, statt ihren Kommentar an das ursprüngliche Posting anzuhängen. Das wird besonders dann unübersichtlich, wenn es sich auf zwei verschiedenen Profilen abspielt. Daher möchte ich hier noch einmal darauf eingehen, wie man richtig kommentiert:

Möchte ich mich auf ein bereits bestehendes Posting beziehen, klicke ich auf den Link „Kommentieren“ unter diesem Posting und schreibe meinen Beitrag in das sich daraufhin öffnende Formular.

Möchte ich auf einen Beitrag antworten, der bereits Kommentare hat oder auf einen dieser bereits geposteten Kommentar antworten, brauche ich nur in das Formularfeld „Schreibe einen Kommentar“ unter dem letzten Kommentar zu klicken:

Dasselbe Formularfeld erscheint auch, wenn auf einen Beitrag hin zwar noch keine Kommentare eingegangen sind, jemand aber schon bekundet hat, dass ihm/ihr dieser Beitrag gefällt:

Befolgt man diese Art zu kommentieren, kann jeder nachvollziehen, worauf sich ein Kommentar bezieht und wie sich ein Gespräch zu einem bestimmten Thema entwickelt hat.

Übrigens: Auch wenn man ein Posting auf der Startseite kommentiert, wird dieser Kommentar beim Originalposting angezeigt. Denn auf der Startseite sehen sie ja nur ein Abbild des eigentlichen Postings im sogenannten Feed.

Einen komplett neuen Beitrag im Profil der Person, auf deren Posting man sich bezieht, zu posten zerreißt solche Gesprächsverläufe und macht das Nachvollziehen der Thematik schwierig.

Beispiel: Wenn Max etwas im Profil von Nina gepostet hat, sollte Nina unter diesem Posting auf „Kommentieren“ klicken, wenn sie antworten möchte. Max wird darüber von Facebook benachrichtigt werden. Wenn Nina statt dessen zu Max’ Profil geht und dort neu postet, ist der Bezug zu Max’ erstem Posting nicht mehr ersichtlich weil die Antwort dann a) nicht angehängt und b) in einem anderen Profil gepostet wurde.

Die einzige Ausnahme zu dieser Darstellungsweise entsteht durch das Nutzen des @mention-Features. Habe ich jemanden per @mention verlinkt, erscheint mein Posting als Kopie auch am verlinkten Ort, um auf das Original hinzuweisen. Deshalb gibt es unter der Kopie keinen „Kommentieren“-Link sondern nur den Verweis „Beitrag anzeigen“:

Dieser Link führt zum Originalposting, wo dann wieder ganz normal kommentiert und „Gefällt mir“ angeklickt werden kann:

Erst wenn ich ein neues Thema beginnen möchte, ist es angebracht, über das „Was machst du gerade?“-Formular ganz oben zu posten.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?
Dann hinterlassen Sie sie bitte hier unten als Kommentar. ;-)

Wie Ende November 2009 bereits angekündigt, werde ich die Optimierung der Onlinekommunikation meines Kunden Holger Nikelis hier im Blog begleiten. Wie es zu diesem Projekt kam, welche Ziele der amtierende Weltmeister im Rollstuhltischtennis damit verfolgt und wie es mit der Kommunikation im Behindertensport generell aussieht, beschreibt er im folgenden Interview:

Bitte stelle Dich kurz vor.

Mein Name ist Holger Nikelis, ich bin international erfolgreicher Rollstuhl-Tischtennisspieler und (noch) 31 Jahre alt, geboren in Köln, wo ich derzeit auch lebe und trainiere. Auf meiner Website www.nikelis.de finden sich weitere Informationen.

Holger Nikelis

Weshalb hast Du Dich entschlossen, Deine Onlinekommunikation zu erweitern?

Als gelernter Fachinformatiker habe ich die neuen Techniken und Möglichkeiten des Web 2.0 am Rande verfolgt, mich jedoch nie intensiv damit befasst, geschweige denn etwas davon umgesetzt. Die Zeit zwischen Sport und Beruf und vor allem das nötige Hintergrundwissen fehlen mir dazu einfach.

Ich möchte erreichen, dass die von mir bereitgestellten Informationen für eine größere Zielgruppe und einfacher auffindbar sind und dies nicht mehr nur einseitig geschieht, sondern das Ganze auf Dialog ausgerichtet ist.

Warum hast Du Dich dazu für die Zusammenarbeit mit schwindt-pr entschieden?

Bereits in der Vergangenheit habe ich in anderen Bereichen erfolgreich mit der Agentur schwindt-pr zusammengearbeitet, so dass hier schon ein Kontakt bestand. Zusätzlich war die räumliche Nähe und das Hintergrundwissen von Annette Schwindt über die Themen Behinderung und Behindertensport ausschlaggebend. Das hat einfach gepasst. Mein Ziel, die eigene Online-Kommunikation zu verbessern, und die Spezialisierung der Agentur schwindt-pr in genau diesem Bereich machten eine Zusammenarbeit naheliegend.

Wie sah Deine Online-Kommunikation bislang aus?

Bisher bestand sie hauptsächlich aus der eigenen Website nikelis.de mit aktuellen Berichten und Ergebnissen und digitalem Versand von Pressemitteilungen und Pressefotos per E-Mail. Zusätzlich, in unregelmäßigen Abständen, der Versand eines E-Mail-Newsletters.

Welche Maßnahmen habt Ihr geplant und warum hast Du gerade diese gewählt?

Holger NikelisIn Zukunft soll der Haupt-Informationsfluss über die Website und die Facebook-Fanseite laufen. Hierzu wird die Website relauncht und um ein Blog erweitert. Durch Verknüpfung mit der Fanpage sind alle Informationen auf beiden Plattformen verfügbar und auch kommentierbar. Die vorhandenen Materialien aus der Vergangenheit (Berichte, Fotos, Termine etc.) werden zentral gesammelt, verschlagwortet und kategorisiert, zur besseren Auffindbarkeit durch Suchmaschinen und Nutzer.

Welche Ziele verfolgst Du damit?

Über die zahlreichen Möglichkeiten von Social Media und des Web 2.0 die Informationen über mich und meinen Sport (Ergebnisse, Berichte, Fotos) zu verbreiten und zwar zielgerichtet und angepasst an unterschiedliche Nutzergruppen (Presse, Fans, Sponsoren). Dies aber alles basierend auf einer ausgearbeiteten Netzwerk-Struktur, die an meine Anforderungen angepasst ist.

Wie weit seid Ihr mit der Durchführung dieser Maßnahmen schon gediehen und was passiert als nächstes?

  • Facebook Fanseite von Holger NikelisAls erstes wurde eine Facebook-Fanseite eingerichtet, auf der derzeit zentral Informationen und Fotos veröffentlicht werden, teilweise mit Verknüpfungen zu nikelis.de.
  • Dann haben wir einen Flickr-Account eingerichtet, auf dem jetzt sämtliches Bildmaterial gesammelt wird – auch, um der Presse hochauflösendes Material anzubieten.
  • Die Website wird grafisch überarbeitet und technisch neu aufgesetzt werden, mit einem Blogsystem und RSS-Funktionalität. Hier werden alle bisher veröffentlichten Beiträge gesammelt, verschlagwortet und kategorisiert.
  • Sämtliche alten und neuen Artikel werden dann auch über delicious gebookmarkt und so auch thematisch abonnierbar gemacht.
  • Außerdem habe ich jetzt einen Xing-Account.

Würdest Du mit Deiner neu gestalteten Onlinekommunikation eine Vorreiterrolle im Behindertensport übernehmen?

Da bin ich mir sicher! Bisher findet man in den einzelnen Bereichen zwar hier und da einige Sportler bzw. Organisationen, die eine Facebook-Fanseite oder einen Flickr-Account oder ein Blog betreiben. Aber all diese Kommunikationsmöglichkeiten verknüpft und aufeinander abgestimmt anzubieten, ist mit Sicherheit so noch nicht zu finden.

Wird über Behindertensport Deiner Meinung nach schon richtig/ausreichend kommuniziert und was könnte man verbessern?

Seitdem ich Mitglied der großen „Behindertensport-Gemeinde“ bin und die Entwicklungen auch aktiv verfolge (ca. seit 1997) hat sich einiges getan. Die Häufigkeit von Berichterstattungen steigt und wird auch immer professioneller, aber sie hängt im Vergleich zum „Nicht-Behindertensport“ um Längen hinterher. Mit Sicherheit sind die Kommunikationsmöglichkeiten im Bereich Internet nicht ausgeschöpft. Hier bietet sich dem Behindertensport eine riesige Plattform und Chance, um kostengünstig eine riesige Community zu erreichen und anzusprechen.

Fotos: Helmut Nikelis

Wieder einmal bin ich dabei, einem Freund den Einstieg auf Facebook zu erleichtern, der mit Internet bislang nicht allzuviel am Hut hatte. Bei solchen Begegnungen und auch anhand von Kommentaren hier und auf der Fanseite lerne ich immer, wie verwirrend das Web und Social Media für einen ungeübten Nutzer sind. Dazu gehört auch die für viele undurchschaubare Struktur von Facebook. Deshalb möchte ich hier gern wiederholen, was ich meinem Freund, dem Facebookanfänger, erklärt habe:

Profile

Facebook ist ein soziales Netzwerk. Das bedeutet: Menschen können sich dort anmelden, ein persönliches Profil anlegen und dieses Profil mit den Profilen anderer vernetzen (das nennt Facebook „Freund“ werden).

Jedes persönliche Profil hat eine Pinnwand, auf der der Profilbesitzer und die mit ihm vernetzen Freunde etwas posten können. Diese Postings können kommentiert werden, man kann sie weitersagen oder zeigen, dass sie einem gefallen. So entstehen virtuelle Gespräche.

Fanseiten und Gruppen

Zusätzlich zu diesen persönlichen Profilen gibt es auch Fanseiten und Gruppen. Diese bringen Menschen zusammen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Mit Fanseiten vernetzt man sich, indem man Fan wird – mit Gruppen vernetzt man sich, indem man Mitglied wird. Sobald man mit einer Fanseite oder Gruppe vernetzt ist, kann man sich dort (wie auch in den normalen Profilen) am virtuellen Gespräch beteiligen.

Startseite

Damit ich nicht ständig zwischen all den mit mir vernetzten Profilen, Fanseiten und Gruppen hin und her springen muss, um zu sehen, was es Neues gibt, werden alle neuen Postings von dort (rückwärts chronologisch) in Kopie (!) auf meiner Startseite angezeigt. Das nennt man einen Feed.

Welche Meldungen mir da angezeigt werden, kann ich dadurch bestimmen, welchen Feed ich auswähle:

  • unter „Live-Meldungen“ wird mir alles angezeigt (was aber mit der Zeit ziemlich unübersichtlich werden kann, wenn man stark vernetzt ist)
  • unter „Neuigkeiten“ wird mir daraus eine Art „Best of“ angezeigt (das Facebook aus meinem Nutzerverhalten bzw. dem Grad an Resonanz auf ein Posting errechnet).
  • in der linken Seitenleiste werden mir außerdem weitere Feeds angeboten (z.B. Statusmeldungen, Links, Fotos etc.)

Die in diesen Feeds angezeigten Kopien der Postings aus meinem Netzwerk kann ich auch kommentieren, weitersagen oder „gefällt mir“ bekunden. Diese Interaktion wird dann auch automatisch dem Original des Postings zugeordnet.

Sehe ich auf meiner Startseite also z.B. ein Posting, das mein Freund Max eigentlich in seinem Profil gemacht hat, und kommentiere dieses Posting auf der Startseite, dann kann man diesen Kommentar auch im Profil von Max lesen (und umgekehrt).

Anwendungen

Außerdem gibt es noch Anwendungen auf Facebook, mit denen ich mein Profil oder meine Fanseite in ihren Funktionen erweitern kann. Diese Anwendungen können Vernetzungen mit anderen Diensten sein (z.B. das Einbinden meines Blogs) aber auch Spiele, oder Quize.

Man muss nicht alle Anwendungen nutzen, die an einen herangetragen werden (man bekommt oft Einladungen von anderen zu solchen spielen etc.). Man muss sich nicht mal die dazugehörigen Meldungen im Feed auf der Startseite antun, wenn man das nicht möchte. Dazu braucht man nur mit der Maus auf ein solches Posting auf der Startseite zu fahren, dann erscheint in der rechten oberen Ecke des Postings ein Link namens „Verbergen“. Wenn man den anklickt, erscheinen drei Optionen: „[Name] verbergen“ (damit kann man alle Postings dieses Freundes dauerhaft ausblenden), „[Anwendungsname] verbergen“ (damit kann man alle Postings dieser Anwendung, nicht nur von diesem Freund, dauerhaft ausblenden) und „Abbrechen“.

Beispiel: Wenn ich bei einer Meldung des Spiels „Farm Town“ von meiner Freundin Joanne auf „Verbergen“ klicke, erhalte ich folgende Optionen:

Beim Klick auf „Joanne verbergen“ würde ich überhaupt keine Postings von Joanne mehr angezeigt bekommen (nicht nur die von ihr, die sich auf das Spiel Farm Town beziehen). Beim Klick auf „Farm Town verbergen“ würde ich keinerlei Meldungen mehr angezeigt bekommen, die sich auf dieses Spiel beziehen (egal ob von Joanne oder von anderen!). Beim Klick auf „Abbrechen“ bliebe alles wie vorher.

Privatsphäre

Es empfiehlt sich, sensible Daten (wie Mail- und Postadresse, Telefonnummer und Geburtsdatum) für andere unsichtbar zu machen. Das kann ich über den Link „Informationen bearbeiten“ im Info-Reiter meines persönlichen Profils tun. Wählen sie den grauen Balken „Kontakt“ aus. Überall dort wo ein kleines graues Vorhängeschloss hinter einem Feld zu sehen ist, kann ich einstellen, wer die jeweilige Information sehen darf. Beim Klick auf das Schloss öffnet sich ein Auswahlfeld. wenn man dort auf „Benutzerdefiniert“ klickt, kann man unter „Dies sichtbar machen für“ die Option „Nur ich“ auswählen. Nicht vergessen, noch „Einstellungen speichern“ und nach Beendigung aller Einstellungen oben im Infotab „Bearbeiten beenden“ anzuklicken!

Was von mir sonst noch für andere auf Facebook sichtbar ist, definiere ich über meine Privatsphäre-Einstellungen. Die Standard-Einstellung von Facebook ist „Alle“, das bedeutet öffentlich für alle sichtbar (auch außerhalb von Facebook)! Ändern kann ich das über den Link „Einstellungen“ im blauen Balken oben rechts.

Soviel für den Einstieg. Weitere Infos gibt es in meinem kostenlosen eBook und laufend auch hier im Blog. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung!

Da das, was uns Kommunikationsprofis ganz einfach erscheint, für die normalen Nutzer durchaus schon Fachchinesisch sein kann, frage ich immer mal wieder Nichtprofis in meinem Umfeld, wie sie bestimmte Begriffe erklären würden. So erfahre ich nicht nur, wo noch Erklärungsbedarf herrscht, sondern auch, worauf andere beim Online-Kommunizieren achten.

So habe ich mich jetzt mit meinem Mann Thomas unterhalten. Er ist Jurist in der öffentlichen Verwaltung und nutzt bei seiner Arbeit nur Fach-Websites. Privat bloggt er unregelmäßig, nutzt gelegentlich Xing und Facebook und selten auch Twitter.

Ich habe ihn gefragt, wo er den Unterschied zwischen einer Website und einem Blog sieht und wo er im Verhältnis dazu Facbook-Fanseiten einordnen würde. Hier seine Antworten:

Wie würden Sie diese Begriffe erklären?

Facebook hat seinen Hilfebereich überarbeitet, d.h. neu strukturiert, die Suche innerhalb der Hilfe verbessert und Anleitungen für erste Schritte hinzugefügt.

So gibt es jetzt z.B. auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Facebook-Seiten (Fanseiten) oder Hintergrundinfos zu den neuen Privatsphäre-Optionen.

Dabei legt Facebook die Betonung darauf, dass sich die Nutzer auch untereinander helfen. Die Diskussionsbereiche sind daher voll von Fragen, aber Antworten zu finden, dürfte relativ unübersichtlich werden… Das alte Hilfeformular muss auch weiterhin vermisst werden…

Mehr zur neuen Facebook-Hilfe (in englischer Sprache) bei:

Im vergangenen Jahr bekam ich viele Fragen hier im Blog, per Mail, Twitter oder auf meiner Facebook-Fanseite. Meist drehte es sich dabei um Facebook oder andere Kommunikationsfragen. Außerdem gab ich einige Interviews.

Während dabei die einen schwindt-pr ganz richtig als Ein-Frau-Unternehmen verstehen, dem es zu allererst auf die Art der Projekte ankommt, für die es tätig wird, scheint bei anderen der Eindruck entstanden zu sein, es handle sich hier um eine Agentur mit großem Büro und mehreren Mitarbeitern, denen ich vorstünde. Daher möchte ich hier gern noch einmal zeigen, wie, wo und für wen ich mit schwindt-pr arbeite:

Wo ich arbeite

Mein Büro befindet sich derzeit in der Verlängerung unseres Wohnzimmers. Dort arbeite ich allein. (In meinem englischen Agenturblog hatte ich schon im März gezeigt, wie es dort aussieht.)

My office

Mein Arbeitsplatz

Langfristig ist geplant, das Büro – zusammen mit meinem Atelier – in einen getrennten Bereich zu verlagern.

Für wen ich arbeite

  • Künstler, egal ob Bildende Künstler, Musiker, Schriftsteller, sonstige Kulturschaffende oder Kulturveranstalter…
  • Einzelpersonen, Veranstaltungen oder Verbände aus dem Bereich Behindertensport
  • kleine Unternehmen, Ein-Personen-Unternehmen

Generell nehme ich nur solche Projekte an, mit denen ich mich auch wohlfühle. Dabei kommt es mir vor allem auf Themen/Personen an, bei/mit denen man auch noch etwas bewegen kann.

Wie ich bezahlt werde

Wer es kann, bezahlt mich regulär. Preise erfahren Sie von mir auf Anfrage.

Viele Projekte, die mich wirklich reizen, haben allerdings nicht das Budget, um mich regulär zu bezahlen. Wenn das der Fall ist, werde ich je nach dem entlohnt, was derjenige sich leisten kann – ergänzt durch nonpekuniäre Leistungen: vom künstlerischen Ideenaustausch über Sachleistungen bis hin zu Privatkonzerten oder Kunstwerken. Alles Dinge, an die ich sonst nicht käme oder die mich viel Geld kosten würden, wenn ich sie mir kaufen müsste. Dinge, die mein Leben ungemein bereichern!

Außerdem lassen mich meine Kunden mit ihnen neue Maßnahmen ausprobieren, wodurch ich viel weiterlerne.  Sie empfehlen mich dezidiert weiter und lassen mich auch mit den Tätigkeiten für sie Werbung für meine Arbeit machen.

Meine Arbeit findet grundsätzlich nicht ohne aktive Gegenleistung statt. Wie diese Gegenleistung aber konrekt aussieht, ist Verhandlungssache.

Wonach ich meine Projekte aussuche

Wie schon gesagt, nehme ich nicht egal welches Projekt an. Generell achte ich darauf, dass es menschlich passt und ich mich mit dem jeweiligen Projekt identifizieren kann. Bei Künstlern sollte mir deren Arbeit gefallen, Unternehmen sollten ein Geschäftskonzept haben, das auf den Menschen ausgerichtet ist. Und wer mit mir aus dem Bereich Behindertensport zusammen arbeiten möchte, sollte sich jenseits von Mitleidsklischees befinden. Denn:

Jeder Mensch hat Grenzen und jeder hat Talente.
Wichtig ist, was man daraus macht!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein
frohes und geruhsames Weihnachtsfest
und ein
glückliches und friedvolles neues Jahr 2010!

:-)

Diejenigen, die meine Arbeit verfolgen, kennen sicher schon meinen Kunden, den norwegischen Autor Pål H. Christiansen. Im Jahr 2002 hat er seinen Roman „Drømmer om storhet“ veröffentlicht, in dem es um den verzweifelten Schriftsteller Hobo Highbrow geht. Hobo verliert nicht nur seine Arbeit und beinahe seine Freundin, er verliert auch jeden Bezug zur Realität! Der einzige Fixpunkt in seinem Leben ist seine Bewunderung für die norwegische Band a-ha, besonders für deren Komponisten und Gitarristen Paul Waaktaar-Savoy.

Pål H. Christiansens Roman wurde ins Deutsche und ins Englische übersetzt und als Print veröffentlicht. Im Moment posten wir außerdem nach und nach eine französische und eine italienische Fan(!)-Übersetzung in seinem Fanblog.

Und nun haben wir ein ergänzendes eBook zu diesem Roman verfasst, das „Hobo’s Guide to Oslo“ heißt. Es kann kostenlos von Pål H. Christiansens Website heruntergeladen werden. Bei Ihrem nächsten Besuch in Oslo können Sie dann mit dem eBook (und dem Roman) die Stadt auf den Spuren von Hobo Highbrow erkunden. ;-)

Hobo's Guide to Oslo

Stephanie Ristig-Bresser (ars:scribendi) hat mich für ihr kulissenblog (Adventskalender, Tür 16) in Sachen Facebook interviewt. Das Interview können Sie unter http://www.kulissenblog.de/turchen-no-16-wissen-teilen-kommunikation-organisch-entwickeln lesen.

Vielen Dank für das schöne Interview, Frau Ristig-Bresser! :-)

Ich freue mich immer über neue interessante Kontakte! Durch  meine zahlreichen Onlineaktivitäten habe ich schon viele Menschen kennengelernt, aus denen nicht wenige sogar Freunde im echten Leben geworden sind. Und kaum hat man gerade ein Interview gegeben, oder ein beachtetes Blogpost geschrieben, nimmt die Zahl der Freundanfragen auf Facebook wieder zu.

Wie ich nun aber an anderer Stelle erwähnt hatte, gehöre ich nicht zu denen, die auf Facebook jede Freundanfrage ohne Weiteres annehmen. Gerade von Leuten, mit denen ich bisher nicht oder kaum zu  tun hatte. Das hat nichts mit der jeweiligen Person zu tun, sondern folgende Gründe:

  1. Ich möchte gern wissen, warum mir jemand eine Freundanfrage schickt, bevor ich darüber entscheide, ob ich sie annehme oder nicht. Ich finde, wenn jemand das Vernetztsein ernst nimmt, dann sollte er/sie sich schon die Zeit nehmen, wenigstens eine kurze Nachricht mit der Anfrage mitzuschicken, in der ich eine Ahnung davon bekomme, wie ich zu der Anfrage komme und von welchem Interesse des Anfragenden sie herrührt. Gemeinsame Freunde allein (v.a. wenn diese zu meinem beruflichen Leben gehören) sind für mich übrigens keine Begründung, die eine Nachricht überflüssig machen würden.
  2. Mein persönliches Profil und meine Fanseite dienen unterschiedlichen Zwecken (sonst bräuchte ich ja auch keine zwei verschiedenen Präsenzen). Während ich auf meiner Fanseite rein beruflich kommuniziere, findet in meinem persönlichen Profil weitestgehend private Kommunikation mit Freunden und über meine eigenen privaten Projekte statt. Seien Sie sich also darüber im Klaren, dass Sie in meinem persönlichen Profil kaum Infos über/von schwindt-pr erhalten werden. Dazu macht es mehr Sinn, Fan der Facebook-Fanseite von schwindt-pr zu werden.

Ausnahmen von der Begründungs-Erwartung:

  • wir hatten schon an anderen Web-Orten miteinander zu tun (ggf. sogar über Berufliches hinaus)
  • wir kennen uns persönlich

Wenn Sie mir also eine Freundanfrage an mein persönliches Profil auf Facebook schicken, dann nehmen Sie sich bitte die Zeit für eine Nachricht dazu, in der Sie Hallo sagen und darauf eingehen, warum Sie die Freundanfrage schicken.

Private Nachrichten kann man mir übrigens auch jederzeit ohne Vernetzung mit meinem persönlichen Profil schicken. Mein Sucheintrag ist öffentlich und der Link zum Nachricht-Senden aktiv! :-)

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