In der Arbeit mit Kunden stelle ich immer wieder fest, dass ihnen viele Social-Media-Dienste gar nicht bekannt sind. Von YouTube hat man wohl schon mal gehört, aber was ist eigentlich RSS und was verbirgt sich hinter Delicious?
Daher möchte ich Sie bitten, an folgenden drei Umfragen teilzunehmen. Wenn Sie irgendwo „sonstige“ angeben, hinterlassen Sie doch bitte zusätzlich einen Kommentar, in dem Sie präzisieren, um welche Dienste es sich dabei konkret handelt.
Facebook hat zahlreiche Änderungen angekündigt, u.a. die, die Fußleiste im Facebookfenster zu räumen. Dies betrifft zum einen das Thema Benachrichtigungen (aber auch den Link zu Anwendungen und Lesezeichen). Was also bislang in der Fußleiste zu finden ist, soll demnächst in die linke Seiteleiste der Startseite bzw. in den Posteingang wandern.
Benachrichtigungen bis jetzt
Bislang kann man seine Benachrichtigungen verwalten, indem man oben im blauen Balken auf „Einstellungen“ klickt und dann den Reiter „Benachrichtigungen“ auswählt. Damit gelangt man zur Seite http://www.facebook.com/editaccount.php?notifications.
Hier kann man gezielt einstellen, für welche Ereignisse man per E-Mail benachrichtigt werden will (oder nicht).
Eine rückwärts chronologische Liste aller bereits eingegangenen Benachrichtigungen findet man derzeit über den Link „Alle anzeigen“, wenn man über das ganz oben gezeigte kleine weiße schild die letzten Benachrichtigungen öffnet. Damit gelangt man dan zu: http://www.facebook.com/notifications.php
Benachrichtigungen zukünftig
Was bisher unten rechts über das kleine weiße „Schild“ erreichbar war…
… soll bald in die linke Seiteleiste auf der Startseite bzw. in den Posteingang verschoben werden. Das sähe dann so aus:
screenshot: insidefacebook.com
Ob sich an der Adresse der Benachrichtigungsverwaltung damit auch etwas ändert, ist mir bislang nicht bekannt.
Aber sobald die angekündigten Änderungen online gegangen sind,
werde ich natürlich darüber berichten.
Auch wenn man per Internet schneller und direkter mit anderen kommunizieren kann, heißt das noch lange nicht, dass man jegliche Umgangsformen beiseite lassen könnte. Gerade in der Geschäftskommunikation finde ich den richtigen Umgangston wichtig! Denn ja: auch in der geschriebenen Sprache gibt es einen Tonfall.
Ungefragtes Duzen in Geschäftskommunikation
Man mag mich für altmodisch halten, aber mir stößt es auf, von Unbekannten in meinem Agenturblog oder in Anfragen per Mail ungefragt plump drauf los geduzt zu werden. Vor allem, wenn ich selbst in meinem Postings die allgemeine Leserschaft immer mit Sie anspreche. Schließlich wird hier geschäftlich kommuniziert.
Duzt mich jemand auf Facebook oder Twitter, tut dies aber in einem höflichen Ton oder verbindet es mit einem Dankeschön für die von mir erhaltene Hilfe, duze ich gern zurück.
Ich-will-Mentalität
Besonders stößt es mir aber auf, wenn ich zum wiederholten Mal anbiete, EinladungsNOMINIERUNGEN für Google Wave zu verschenken, und sich manche (v.a. mir unbekannte) Leute nur mit einem grußlosen „ich will!“ melden. Andere machen sich nicht mal die Mühe, das dazugehörige, wirklich kurze Blogpost zu lesen, sondern beschweren sich auf meine Meldung über die stante pede verschickte Nominierung hin sofort, dass die Einladung noch nicht da sei, und wollen gleich noch eine.
So etwas ärgert mich gewaltig! Und auch auf andere Leser solcher Kommentare macht das keinen guten Eindruck! Wer so postet, hat von Onlinereputation nicht viel begriffen…
Gute Beispiele
Zum Glück gibt es auch andere, die höflich mit einem umgehen und sich v.a. darüber im Klaren sind, dass ich hier keine Dauergratisberatung anbieten kann. Leute, die sich bedanken, wenn ihnen ein Blogpost, das eBook oder meine Antwort auf ihre Rückfrage geholfen hat. Manche hinterlassen mir dafür sogar eine gute Rezension auf meiner Fanseite.
All diesen Lesern möchte ich an dieser Stelle auch einmal Danke sagen!
Besonders viel habe ich Google Wave bislang noch nicht nutzen können. Der Grund: die meisten Leute, mit denen ich was zu besprechen hätte, sind noch nicht „drin“. Wie gut, dass Google Wave mir immer wieder neue Einladungs-Nominierungen ermöglicht!
Nachdem es bei meiner letzten Einladungsrunde etwas chaotisch wurde, habe ich daher beschlossen, diesmal über mein Blog zu fragen, wer für eine Einladung nominiert werden möchte. Man selbst kann nämlich niemanden einladen, sondern man schlägt Google Wave vor, an eine bestimmte E-Mail-Adresse eine Einladung zu verschicken. Erfahrungsgemäß dauert das dann ein paar Tage, bis die Einladung beim Nominierten ankommt.
Wer also gern von mir für eine Einladung nominiert werden möchte, möge hier bitte einen Kommentar mit der E-Mail-Adresse hinterlassen, mit der ich ihn/sie nominieren soll. (Erfahrungsgemäß ist dabei die E-Mail-Adresse, die Sie auch sonst bei Google verwenden, am besten.)
Dieses Blogpost erschien schon vor einiger Zeit in ähnlicher Form im englischen Agenturblog von schwindt-pr und wurde jetzt übersetzt und aktualisiert:
Bei einem Besuch auf XING stieß ich vor einiger Zeit auf eine interessante Frage: Wie kann man die Reichweite seines Blogs auf seriöse Weise vergrößern?
Die Präzisierung „auf seriöse Weise“ bezieht sich dabei auf die Scharen von Eigenwerbern da draußen, die unablässig in die Welt hinaus schreien, wie toll sie zu sein glauben, anstatt sich an Diskussionen zu beteiligen und persönliche Beziehungen aufzubauen. Also welche anderen Möglichkeiten gibt es, mehr Leser für sein Blog zu bekommen?
In den ersten Kommentaren kamen folgende Hauptpunkte zur Sprache:
interessante und hilfreiche Blogposts schreiben, die nicht zu lang sind
seinen Blog zwar in den Infos zur Person verlinken aber nicht den Link zum Blog im Allgemeinen in den Kommentartext stecken (auf ein konkretes Blogpost verweisen, wenn es zur Diskussion beiträgt,und man kurz erklärt, was sich dahinter verbirgt, ist okay). Höflich sein und hilfreich.
nicht vergessen, sachbezogene Schlagworte (sog. tags) zum Blogpost hinzuzufügen
Hat man neben seinem Blog auch eine Website, sollte man sein Blog dort gut sichtbar verlinken und ggf. eine Liste der neuesten Blogposts über Widgets einbinden (aktualisiert sich dann automatisch). Man kann natürlich auch statisch auf besonders wichtige Blogposts oder Kategorien hinweisen.
Außerdem kann man seine Blogadresse in seine E-Mail-Signatur und auch auf sein Briefpapier etc. aufnehmen, bzw. in seinem Newsletter (wenn man einen hat) darauf hinweisen.
Und dann besteht natürlich die Möglichkeit, Hinweise auf sein Blog oder einzelne Blogposts dosiert (!) in seine anderen Social Media Aktivitäten einfließen zu lassen:
bei Twitterauf Blogposts hinweisen (guter Content führt zu Retweets und Bookmarks)
bei Friendfeed Blogfeed einbinden (hier lassen sich auch Diskussionen zum Thema gut nachverfolgen)
bei Facebook über Networked Blogs sein Blogfeed in sein Profil oder seine Fanseite einbinden und dann auch Facebook-Kontakte zum Bloglesen einladen
das Blog im XING-Profil verlinken und über die XING-Statusmeldung auf einzelne Blogposts hinweisen
das Blog im LinkedIn-Profil zu verlinken und den Blogfeed über die Applications im LinkedIn-Profil zeigen (geht zumindest mit WordPress)
wenn man einMyspace-Profil hat (z.B. als Künstler), per Blogeintrag oder Bulletin dort auf bestimmte Blogposts verweisen
Ein Service, den ich erst kürzlich entdeckt habe, ist netvibes. Unter dem Slogan „(re)mix the web“ erklärt netvibes seinen Sinn und Zweck wie folgt:
„Netvibes ist ein kostenloser Internetservice, der Ihre Lieblingsmedien und -services zusammenbringt. Alles, was Ihnen wichtig ist — Blogs, News, Wetter, Videos, Fotos, Soziale Netzwerke, Email und vieles mehr — ist immer auf dem neuesten Stand, wenn Sie Ihre Seite besuchen.“
Mit netvibes lassen sich öffentliche und private Seiten erstellen, über die man Feeds von anderen Services importieren kann. Ob Blog, Twitter, oder YouTube – für alles gibt es ein Widget, das man individuell einrichten kann.
Dadurch kann man seine netvibes-Seite(n) z.B. wie einen (öffentlichen oder privaten) Feedreader nutzen, über den man eigene oder fremde Feeds sammelt. Oder man benutzt diesen Service, um eigene Feeds für andere gesammelt darzustellen. So habe ich es jetzt mal testweise für schwindt-pr gemacht:
Netvibes-Seite für schwindt-pr
Wenn man als admin der Seite eingeloggt ist, lässt sich das Erscheinungsbild der Seite über den Link „Einstellungen“ oben rechts im dunklen Balken anpassen. Die Farben der Widget-Balken lassen sich über den kleinen Pfeil im jeweligen Widget oben rechts verändern:
Von dort aus lassen sich die Widgets auch bewegen. Man kann sie aber auch bequem per drag&drop verschieben.
Was sehr praktisch an netvibes ist: die einzelnen Widgets verfügen (über den Link „Share“ in der jeweils rechten oberen Ecke eines Widgets) über verschiedene Funktionen, mit denen sich der Inhalt des einzelnen Widgets nicht nur weitersagen lässt, sondern sich das jeweilige Widget sowohl außerhalb von netvibes verwenden oder innerhalb von netvibes übernehmen lässt! Klickt man also auf „Share“, gelangt man zu einem Fenster wie diesem:
Share-Optionen meines Blog-Widgets
Wählt man „Ausserhalb Netvibes installieren“ erhält man (auch als nicht eingeloggter User!) folgende Optionen:
Über „Auf anderen Seiten installieren“ > „Blog“ gelangt man zu folgender Seite:
Hier kann man sein Widget (wenn auch nicht völlig) individuell gestalten und sich auch als Vorschau (rechts) anzeigen lassen. Unter „Grab the widget code below“ wird dann der Javascript-Code zur Verfügung gestellt, den man auf seiner Website oder seinem Blog einbinden kann (Achtung wordpress.com-Nutzer: wordpress.com akzeptiert kein Javaskript!).
Natürlich besteht auch bei netvibes die Möglichkeit sich plattform-intern zu vernetzen.
Heute ist mein Gastartikel im stARTconference-Blog zum Thema „Fanseiten für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende„ erschienen. Darin erkläre ich, wie man solche Fanseiten erstellt, worauf man dabei achten sollte und welche Möglichkeiten man damit hat.
Heute fand ich folgende Nachricht in meinem Facebook-Postfach (Ordner „Aktualisierungen“):
Der Link führt zu einer Auflistung von Datenschutzrichtlinien in acht Punkten, in denen mehrfach darauf hingewiesen wird, welche Privatsphäre-Einstellungen den Nutzern zur Verfügung stehen und welche Daten von Facebook wie verwendet werden.
Außerdem kann man Fan der Seite Facebook Site Governance werden, um über zukünftige Aktualisierungen auf dem Laufenden zu bleiben. Im Gegensatz zu den Problemen mit früheren Änderungsversuchen bietet Facebook diesmal schon vorher die Möglichkeit zur Diskussion.
„…the next step in our ongoing effort to run Facebook in an open and transparent way.“
Zu Sinn und Zweck des Ganzen heißt es weiter:
„Our primary goals remain transparency and readability, which is why we’ve used plain language and included numerous examples to help illustrate our points.“
„Specifically, we’ve included sections that further explain the privacy setting you can choose to make your content viewable by everyone, the difference between deactivating and deleting your account and the process of memorializing an account once we’ve received a report that the account holder is deceased.“
Mehr zum Thema Aktualisierung der Datenschutzrichtlinen unter:
Im Moment sind falsche Facebook-Mails mit dem Betreff „Facebook Password Reset Confirmation“ unterwegs, die einen Trojaner im Anhang enthalten. Öffnen Sie den Anhang dieser Mails nicht!
Andere mit dem Betreff „Facebook Account Update“ oder „New login system“ sehen echt aus (Facebook-Layout) und fordern einen auf, einen Link zu klicken. Tun Sie das nicht!
Löschen Sie diese Mails sofort!
Eine echte Mail zum Zurücksetzen des Passworts würde so aussehen…
So funktioniert’s: Gehen Sie auf Ihre Facebook-Startseite und klicken Sie auf den kleinen blauen Link „Mehr“ am Ende des linken Menüs. Daraufhin erscheinen neben den Links in diesem Menü drei graue Linien.
Wenn Sie jetzt mit der Mauszeiger auf die Linien neben „Statusmeldungen“ fahren (wo sich dieser Link innerhalb Ihres Menüs befindet, hängt von Ihren sonstigen Listen darin ab), erscheint das Verschiebekreuz. Jetzt können Sie per drag&drop den Link „Statusmeldungen“ nach oben ziehen.
Haben Sie ihn so nach ganz oben umsortiert, klicken sie ihn an. Daraufhin sollten die Linien verschwinden und ihr Feed dauerhaft die Statusmeldungen anzeigen: